22 | 05 | 2019
Wussten Sie schon?

daß mit 6 Minuten im Dezember 1890 in London die gerinsgte Sonnenscheindauer gemessen wurde?

Nachrichten
  • (scienceticker.info) Im arktischen Meereis fanden Wissenschaftler so viel Mikroplastik wie nie zuvor. Die meisten Partikel waren mikroskopisch klein. Eisproben aus fünf verschiedenen Regionen des Arktischen Ozeans enthielten zum Teil mehr als 12.000 Mikroplastik-Teilchen pro Liter Meereis. Das berichten Forschende des Alfred-Wegener-Institutes (AWI).

  • (Wetter-Center.de) In einem früheren Blog-Artikel haben wir die Frage beantwortet, woher die Wetterstation das Wetter kennt. Da hier der Luftdruck eine wesentliche Rolle spielt, werfen wir heute einen genaueren Blick auf diesen Wetterparameter. 1. Der... Related posts: Woher kennt die Wetterstation das Wetter? So stellt man einen Regenmesser korrekt auf

  • (Wetter-Center.de) Forscher der Yale-University haben eine wichtige Umweltbedingung dafür gefunden, warum Menschen eher in den Wintermonaten krank werden und sogar an Grippe sterben: niedrige Luftfeuchtigkeit. Zwar wissen Experten bereits, dass kaltes Wetter und niedrige Luftfeuchtigkeit... Related posts: Vorhersage von West-Nil-Fieber-Ausbrüchen El Nino und die Schweinegrippe

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Regenradar

Regenradar

Mit einem Radargerät werden elektromagnetische Wellen ausgesendet. Objekte, die von diesen Wellen getroffen werden reflektieren diese Wellen, was Rückschlüsse über das Objekt zuläßt.

Für ein Regenradar benutzt man Mikrowellen von
ca. 3 cm Länge. Treffen diese Wellen auf ihrem Weg durch die Atmospähre auf regnende Wolken, reflekieren diese einen Teil der Strahlung. Je mehr Niederschlagsteilchen (Wassertropen, Eis) in einer Wolke enthalten sind, desto stärker wird das Signal des Radars reflektiert. Mit anderen Worten: Je höher das Signal, desto stärker der Niederschlag.

Darüber hinaus kann man aus dem Zeitunterschied zwischen dem Senden des Radarsignals und dem Empfang der reflektierten Strahlung auf den Abstand der Wolken zum Radar schließen.

Soweit die Theorie. Praktisch ergeben sich daraus aber auch einige Interpretationsprobleme. Da der Radarstrahl die Antenne auf einer Gerade verläßt, die Erdoberfläche aber gekrümmt ist, nimmt die Höhe des Radarstahls über dem Boden mit steigender Entfernung von der Antenne zu. Bei
einer Entfernung von 100 km zur Antenne beträgt dieser Höhenunterschied bereits 600 m. Daher werden Niederschlagsteilchen in Bodennähe nicht korrekt erfaßt.

Andererseits führt auch Verdunstung in Bodennähe zu einem stark reflektierenden Objekt, obwohl dies nicht auf Regen zurückzuführen ist. Weiterhin können stark reflektierende Objekte in der Nähe
der Radarstation andere dahinterliegende Objekte abschatten, was ebenfalls das Bild verfälscht. Die Niederschlagsintensität wird beim Regenradar des ZDF durch eine farbliche Markierung angezeigt. Es bedeuten:

 

 

kaum zu Regen neigende Bewölkung

 

leichter Regen

 

leichter bis mäßiger Regen

 

mäßiger Niederschlag

 

sehr starker Regen, oftmals auch Gewitter. Die beiden Farben stufen die Schwere nochmals ab.

 

Je nach Temperatur zeigt das Je nach Temperatur zeigt das Radarbild Schneefall
anstelle von Regen an.

Das Wichtigste in Kürze
Climate Prediction

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