20 | 10 | 2017
Wussten Sie schon?

daß die höchste Anzahl von Nebeltagen in Deutschland mit 330 Tagen 1958 auf dem Brocken im Harz beobachtet wurde?

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Erdbeben

seismic-3

in den letzten 24 Stunden

Anzahl

'

e-alarm-0-gr-farbe

0 - 6 Erdbeben,
Max-Stärke: < 6

e-alarm-1-gr-farbe

7 - 9 Erdbeben,
Max-Stärke: 6 - 6,5

e-alarm-2-gr-farbe

10 - 13 Erdbeben,
Max-Stärke: 6,6 - 7

e-alarm-3-gr-farbe

14 und mehr Erdbeben,
Max-Stärke: > 7


Erdbebenmonitor

letztes Beben:

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'

stärkstes Beben:

'

Erdbeben gehören zu den gewaltigsten Naturkatastrophen, die uns bedrohen können. Ein Erdbeben kann spielend die Kraft einer Atombombe erreichen und allein in diesem Jahrhundert haben über 2 Millionen Menschen ihr Leben durch Erdbeben verloren. Die wirtschaftlichen Schäden durch Erdbeben kosten Milliarden.

 

Die Entstehung von Erdbeben.

Die meisten Erdbeben gehen von einem relativ eng umgrenzten Gebiet tief im Erdinneren aus. Diesen Bereich bezeichnet man als Bebenherd oder auch Hypozentrum. Das Epizentrum bezeichnet den Punkt auf der Erdoberfläche, der direkt über dem Hypozentrum liegt.

In der Vorzeit bestand die Erdkruste aus einer einheitlichen Schicht und bildete den Urkontinent Pangäa. Dieser teilte sich durch plattentektonische Vorgänge während des Mesozoikums (-251 Millionen Jahre bis -65,5 Millionen Jahre) in verschiedene Teilkontinente aus denen sich dann im Laufe der Zeit die heute bekannten Kontinente gebildet haben.

Bis heute bewegen sich diese Platten und bauen an den Rändern gewaltige Spannungen auf, die sich in unregelmäßigen Abständen in Form von Erdbeben abbauen. An den Plattenränder treten auch verhäuft aktive Vulkane auf. Diese Randzonen werden auch als Feuergürtel der Erde bezeichnet.

 

Es gibt unterschiedlichen Arten von Erdbeben. Am häufigsten kommt es mit ca. 90% zu sog. tektonischen Beben, die ihren Ursprung im Aneinanderreiben der Kontinentalplatten haben. Mit ca. 7% folgen Erdbeben, die ihren Ursprung in Vulkanaktivitäten haben und das Schlußlicht - mit 3% Anteil - bilden Beben, die durch den Einsturz von unterirdischen Hohlräumen entstehen.

Je nach Tiefe des Bebenherdes unterscheidet man Flach-, Mittel- und Tiefbeben. Am häufigsten kommt es zu Flachbeben (Tiefe ca. 0 - 70 Kilometer), gefolgt von Mittelbeben (Tiefe ca. 71 - 300 Kilometern) und Tiefbeben in einer Tiefe von bis zu 700 Kilometern.

 

Die Ursache für Tiefbau ist aber noch eindeutig geklärt. Vermutlich entstehen sie durch eine plötzliche Volumenänderung im sog. “plutonischem” Tiefengestein.

 

Erdbeben im deutschen Raum.

Obwohl Erdbeben im deutschen Raum selten sind, gehören die Schwäbische Alb, die Niederrheinische Bucht und der Oberrheingraben zu den erdbebengefährdeten Gebieten. Wirklich schwere Beben sind nur aus dem Mittelalter überliefert und es ist heute schwer Angaben über die Stärke, das Epizentrum des Beben und die Anzahl der Opfer zu machen.

 

Um 1640 fand bei Düren ein schweres Beben statt, daß noch im knapp 40 Kilometer entfernten Köln Schornsteine zum Einsturz brachte. Am 18.02.1757 suchte ein weiteres Beben Düren heim, dessen Auswirkung noch in London, Halle und Straßburg gespürt wurden. In Folge dieses Bebens stürzten in Aachen einige Häuser und Schornsteine ein, die Stadtmauer von Düren bekam grße Risse und die Stadtmauer von Münstereifel wurde an zwei Stellen zusammen mit einem Turm zerstört.

 

Weitere größere Beben fanden 1873 und 1877 im Aachener Raum und im Düsseldorfer Raum statt. Das letzte schwere Beben mit Schäden fand am 13.04.1992 im niederländischen Roermond statt. Mit einer Stärke von 5,9 lag das Epizentrum 4 km südlich von Roermond und die Auswirkungen waren noch in Berlin, München und London zu spüren. Durch herabfallende Ziegel wurden mehr als 30 Personen verletzt. Zu den größten Schäden kam es im deutschen Bergbaugebiet des Heinzberger Raums in den Ortschaften Dremmen und Oberbruch. Der Schaden in Deutschland und Holland belief sich auf knapp 300 Millionen Euro.

 

Übersicht Nahbeben:

 

Die zehn schwersten Beben der Neuzeit

Datum

Ort

Stärke

Ausmaß

22.05.1960

Chile

9,5

5.700 Tote; Puerto Saavedra wurde komplett zerstört; in Puerto Montt wurde 90% aller Gebäude zerstört, in Angol 82%, in Los Ngeles 70%, in Talcahiano 65% und in Valdivia 40% aller Gebäude

26.12.2004

Indischer Ozean

9,3

a. 228.000 Todesopfer und über 110.000 Verletzte; 1.7 Millionen Obdachlose

28.03.1964

Price William Sound, Alaska

9,2

n diesem dünn besiedelten Gebiet waren nur 125 Tote zu beklagen, wobei alleine 100 Todesopfer auf das Konto der folgenden Flutwelle ging. Selbst das 120 Kilometer entfernt liegende Anchorage wurde stark in Mitleiderschaft gezogen. Gebiete, die dichter am Epizentrum lagen, wurden teilweise auf Schlag um 15 Meter angehoben oder abgesenkt.

09.03.1957

Andreanof Island, Alaska

9,1

Durch dieses Beben wurden die zwei Brücken auf Adak Island zerstört. Der Vulkan Vsevidof brach nach 200 Jahren Ruhe aus. Das Beben löste eine 15 Meter hohe Flutwelle aus, die Scotch Cap überrollte und eine weitere, 8 Meter hohe Flutwelle, zerstöre viele Gebäude in der Sand Bay. Die Flutwellen erreichten Hawaii, wo sie 2 Dörfer zerstörten und Schäden von 5 Millionen USD hinterließen. Mehr als 300 Nachbeben wurden registriert.

04.11.1952

Kamtschatka, Rußland

9,0

Die durch das Beben ausgelöste Flutwelle zerstörte zunächst die Siedlung Sewero Kulilsk auf den Kurilen vollständig und jagte dann über den gesamten Pazifik bis nach Chile. Wegen des dünn besiedelten Gebiets waren nur 2.000 Todesopfen zu beklagen.

31.06.1906

Ecuador

8,8

Das Seebeben vor der Küste Ecuador forderte “nur” 1.000 Todesopfer.

28.03.2005

Nord-Sumatra

8,7

Die gefürchtete Flutwelle blieb diesmal aus. Dennoch
2.000 Todesopfer.

04.02.1965

Rat Island, Alaska

8,7

Durch dieses Beben wurde eine knapp 11 Meter hohe Flutwelle ausgelöst, die die Shemya Islands überrollte.

15.08.1950

Assam, Indien

8,6

Allein durch das Erdbeben gab es schon 1.526 Tote. Später brach in Folge des Erdbebens ein Damm, was weitere 532 Todesopfer zur Folge hatte.

16.12.1920

Ningxia, China

8,6

Das Beben im chinesischen District Gansu forderte 200.000 Todesopfer.

Übersicht ber die letzten Beben

Datum

Uhrzeit

Breitengrad

Lngengrad

Strke

Ort

20.10.2017

15:02:42.7

40.19 N

121.06 W

2.7

Northern california

20.10.2017

13:58:18.0

20.05 S

68.80 W

3.1

Tarapaca, chile

20.10.2017

13:53:40.5

42.88 N

13.07 E

2.1

Central italy

20.10.2017

13:48:04.0

16.55 N

95.18 W

4.0

Oaxaca, mexico

20.10.2017

13:44:26.4

34.62 N

23.80 E

2.6

Crete, greece

20.10.2017

13:41:22.8

43.02 N

13.02 E

2.0

Central italy

20.10.2017

13:28:34.0

15.73 N

93.61 W

4.5

Offshore chiapas, mexico

20.10.2017

13:23:50.8

42.48 N

13.31 E

2.7

Central italy

20.10.2017

13:21:54.7

39.48 N

20.73 E

2.6

Greece

20.10.2017

13:11:36.7

34.32 N

26.66 E

4.1

Crete, greece

20.10.2017

13:06:09.9

23.57 S

175.78 W

4.9

Tonga region

20.10.2017

13:03:29.2

38.29 N

38.83 E

2.0

Eastern turkey

20.10.2017

13:01:06.0

15.20 N

94.21 W

4.6

Offshore chiapas, mexico

20.10.2017

13:00:59.4

23.74 S

175.85 W

4.9

Tonga region

20.10.2017

12:49:09.0

23.00 S

67.04 W

3.6

Antofagasta, chile

20.10.2017

12:47:55.1

36.96 N

27.63 E

2.2

Dodecanese is.-turkey border reg

20.10.2017

12:43:34.8

63.25 N

150.48 W

3.4

Central alaska

20.10.2017

12:04:45.0

15.81 N

95.06 W

4.0

Offshore oaxaca, mexico

20.10.2017

11:22:40.0

15.73 N

93.76 W

4.3

Offshore chiapas, mexico

20.10.2017

11:19:41.6

50.26 N

9.19 E

2.5

Germany

20.10.2017

11:11:21.4

36.95 N

27.66 E

2.8

Dodecanese is.-turkey border reg

20.10.2017

10:36:50.5

30.10 S

177.08 W

4.7

Kermadec islands, new zealand

20.10.2017

10:33:08.0

14.96 N

94.11 W

3.8

Off coast of chiapas, mexico

20.10.2017

10:29:51.0

16.45 N

95.13 W

3.6

Oaxaca, mexico

20.10.2017

10:17:29.3

40.18 N

121.07 W

2.5

Northern california

20.10.2017

10:15:50.0

15.01 N

92.60 W

3.9

Chiapas, mexico

20.10.2017

10:01:39.7

4.26 S

104.45 W

5.1

Central east pacific rise

20.10.2017

09:56:01.7

30.35 S

177.35 W

5.2

Kermadec islands, new zealand

20.10.2017

09:31:08.9

17.04 N

147.27 E

4.8

Mariana islands region

20.10.2017

09:29:16.5

52.24 S

15.36 E

5.0

Southwest of africa

20.10.2017

09:22:02.1

37.92 N

36.89 E

2.0

Central turkey

20.10.2017

09:17:24.9

36.90 N

27.33 E

2.0

Dodecanese is.-turkey border reg

20.10.2017

09:11:42.0

15.44 N

94.64 W

4.0

Offshore oaxaca, mexico

20.10.2017

09:04:25.0

15.43 N

94.80 W

3.9

Offshore oaxaca, mexico

20.10.2017

09:03:13.0

15.18 N

94.61 W

3.5

Off coast of oaxaca, mexico

20.10.2017

09:03:12.7

37.20 N

28.19 E

2.0

Western turkey

20.10.2017

08:51:08.5

43.02 N

13.08 E

2.8

Central italy

20.10.2017

08:44:57.0

15.78 N

95.17 W

3.9

Offshore oaxaca, mexico

20.10.2017

08:25:36.0

15.06 N

93.75 W

3.7

Offshore chiapas, mexico

20.10.2017

08:21:44.0

15.29 N

94.40 W

3.8

Offshore chiapas, mexico

20.10.2017

08:18:33.0

15.03 N

93.18 W

3.6

Offshore chiapas, mexico

20.10.2017

07:58:16.0

16.42 N

95.15 W

3.7

Oaxaca, mexico

20.10.2017

07:41:11.1

57.38 N

151.43 W

3.0

Kodiak island region, alaska

20.10.2017

07:35:52.4

38.42 N

24.32 E

2.8

Aegean sea

20.10.2017

07:32:17.0

15.60 N

93.96 W

3.6

Offshore chiapas, mexico

20.10.2017

07:23:07.1

38.41 N

24.38 E

3.3

Aegean sea

20.10.2017

07:22:53.6

36.84 N

27.30 E

2.7

Dodecanese is.-turkey border reg

20.10.2017

07:03:30.2

42.66 N

13.17 E

2.0

Central italy

20.10.2017

06:44:30.7

18.27 N

65.69 W

3.2

Puerto rico

20.10.2017

06:01:16.8

11.08 N

58.61 W

4.8

North atlantic ocean

 

bebenkarte

 

Erdbebenskala nach Richter und Mercalli

Stärke nach
Richter

Stärke nach
Mercalli

Wirkung

Energie in Tonnen TNT

Anzahl Beben pro Jahr

0 bis 1,9

I

nur durch Instrumente registrierbar

0,001 - 0,7

große Zahl

2 bis 2,9

II

ur von sehr wenigen, ruhenden Menschen spürbar; freihängende Pendel schwingen leicht

1 - 22

300.000

3 bis 3,9

III

nur von wenigen Menschen wahrgenommene Schwingungen; Erschütterung vergleichbar einem vorbeifahrenden Lastwagen; leises Flirren aneinanderstehender Gläser

30 - 700

49.000

4 bis 4,9

IV zu V

wird von den meisten Menschen bemerkt; freies Pendel schwingt deutlich; Gläser und Teller klappern, Fensterläden schwingen; geringste Schäden.

(1–22) x 103
(Kleine Kernwaffe)

6.200

5 bis 5,9

VI

von allen Menschen mit Schrecken wahrgenommen; viele Menschen verlassen ihre Häuser; Schornsteine können einstürzen; Möbel bewegen sich; einzelne Risse im Putz; es besteht die Gefahr von Verletzungen

(30–700) x 103
(mittlere Kernwaffe)

800

6 bis 6,9

VII bis IX

wird von allen betroffenen Menschen mit großem Schrecken erlebt; teilweise Panik möglich; einzelne Schocks treten auf; Menschen verlassen rasch ihre Häuser; Gebäude können erhebliche Beschädigungen erleiden; es kann zu Einstürzen kommen; es gibt oft Verletzte; es besteht Gefahr für Leib und Leben; an Küsten Flutwellen möglich.

(1–22) x 106
(große Kernwaffe)

120

7 bis 7,9

X bis XI

weitverbreitete Panik; Menschen versuchen in Panik ins Freie zu kommen; akute Lebensgefahr in Gebäuden; nur wenige Gebäude bleiben stehen; Spalten im Boden reißen auf; es gibt Tote und Verletzte; Wasser- und Gasleitungen brechen in großen Mengen; teilweise katastrophale Auswirkungen; an Küsten vernichtende Flutwellen möglich.

(30–700) x 106 (Einschlag eines Meteoriten von 100–200 m Durchmesser)

18

8 bis 8,9

XII

Verwüstung; alle Gebäude unbewohnbar; akute Lebensgefahr innerhalb und außerhalb von Gebäuden; flächendeckende Zerstörungen; an Küsten katastrophale, bis zu 40 Meter hohe Flutwellen möglich.

(1–22) x 109 (Einschlag eines Meteoriten mit 250–700 m Durchmesser)

alle 5 Jahre ein Beben

9,0 und darüber

 

Große Katastrophe; Zerstörungen wie zuvor und zusätzlich: lokale Erdschollen verschieben sich; Stellenweise "völlige Vernichtung des Lebens". Eventuell große Verschiebungen der Kontinentalplatten. "Verschwinden, Erscheinen oder Verschieben" von Landesteilen / Inseln. Eventuell Verschiebung in der Erdnutation. Eventuell Geschwindigkeitsveränderung der Erdrotation. Eventuell Bildung neuer Subduktionszonen.

 

unbekannt; 10er bis 100er Jahre Zyklen vermutet

 

 

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