20 | 10 | 2017
Wussten Sie schon?

daß die in Oymyakon (Rußland) mit -71,1° C die tiefste Temperatur an einem bewohnten Ort gemessen wurde?

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Afrika

 

Das Klima Afrikas

Afrika ist mit knapp 30,3 Millionen Quadratkilometern Fläche nach Asien der zweitgrößte Kontinent unsere Erde und nimmt ca. 22 Prozent der gesamten Landfläche der Erde ein. Afrika ist ein Kontinent klimatischer Gegensätze. Im ariden Nordafrika liegt die größte Wüste der Welt, die Sahara, an deren südlichen Rand sich die Sahelzone mit Dornbusch- und Grassavanne anschließt.

Afrika kann aufgrund seine Größe in mehrere Klimazonen eingeteilt werden. Diese verlaufen interessanterweise fast parallel zu den Breitengraden. Ursache hierfür ist zum einen das Afrika zu beiden Seiten des Äquators liegt, zum anderen kühle Meeresströmungen und das Fehlen von Gebirgszügen als klimatische Barriere.

Obwohl Afrika keine Gebirgsketten wie bspw. Süd- oder Nordamerika hat, so herrscht in den Hochlagen doch ein anderen Klima als im Tiefland gleicher geographischer Breite. Hier verteilt sich der Regen gleichmäßiger über das Jahr und die Temperaturen sind ausgeglichener. In den Hochlagen fällt auch Schnee wobei nur die Gipfelregionen der höchsten Berge (Kilimanjaro, Ruwenzori, Mount Kenia) eisbedeckt sind.

Beginnen wir unsere klimatische Betrachtung in Zentralafrika in Äquatornähe. Hier, sowie an der Ostküste von Madagaskar herrscht ein tropisches Regenwaldklima. Die Jahresdurchschnittstempertur liegt bei über 26°C und es fallen rund 1700 Millimeter Niederschlag.

Während es in Zentralafrika zu jeder Jahrzeit regnet, konzentrieren sich in den äußeren Tropen und Subtropen die Niederschläge auf einzelne Jahreszeiten. Diese Gebiete werden auch als wechselfeuchte Tropen bezeichnet. Die Jahreszeiten definieren sich in Afrika nicht nicht anhand von Temperaturunterschieden, sondern durch die Abgrenzung von Regen- und Trockenzeiten. Diese Regenzeiten treten zum Zeitpunkt des höchsten Sonnenstandes auf. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto geringer wird der Unterschied zwischen Regenzeit und Trockenzeit bis nur es nur zu einer einzigen Regenzeit kommt, die mit zunehmender Entfernung zum Äquator immer weniger Niederschlag bringt.

Das spiegelt sich auch in der Vegetation wieder. Die Regenwälder Zentralafrikas werden nach Norden und Süden hin von Savannen abgelöst. Mit weiterer Entfernung vom Äquator wird diese Feuchtsavanne (ca. 550 bis 1500 mm Niederschlag in der Regenzeit) von der Trockensavanne (ca. 250 bis 550 mm Niederschlag in der Regenzeit) abgelöst.
Milde und feuchte Winter, sowie warme und trockene Sommer findet man hingegen an der Grenzen Afrika. Das Klima der marokkanischen Küste oder das Klima der Küste Südafrikas sind mit dem Mittelmeerklima vergleichbar.

 

Nordafrika

Ägypten
Algerien
Kanarische Inseln
Libyen
Marokko
Mauretanien
Sudan
Tunesien
West-Sahara

Ostafrika

Äthiopien
Burundi
Dschibuti
Eritrea
Kenia
Komoren
Madagaskar
Mauritius
Ruanda
Seychellen
Somalia
Somaliland
Tansania
Uganda

Südafrika

Angola
Bassas da India
Botswana
Bouvet Inseln
Glorioso Islands
Heard Island and McDonald Islands
Juan de Nova Island
Lesotho
Malawi
Mayotte
Mosambik
Namibia
Reunion
Saint Helena
Sambia
Simbabwe
Südafrika
Swasiland
Tromelin Island

Westafrika

Benin
Burkina Faso
Elfenbeinküste
Gambia
Ghana
Guinea
Guinea Bissau
Kap Verde
Liberia
Mali
Niger
Nigeria
Senegal
Sierra Leone
Togo

Zentralafrika

Äquatorialguinea
Demokratische Republik Kongo (Zaire)
Gabun
Kamerun
Republik Kongo
Sao Tome and Principe
Tschad
Zentralafrikanische Republik

 

Das Wichtigste in Kürze
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