24 | 05 | 2022
Wussten Sie schon?

Am 26. Mai 1917 suchte ein Tornado die amerikanischen Staaten Illinois und Indiana heim und legte dabei die Rekordstrecke von 471 km zurück. Unter Tornados versteht man trichterförmige Luftwirbel mit einem Durchmesser von weniger als 500 m.

Nachrichten
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  • Landwirtschaft ist eines der größten Themen, wenn es um den Klimawandel geht. Zu Recht, denn der Agrarsektor liefert laut dem Weltklimarat – dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) – den größten Beitrag zu... Related posts: Was Pflanzen in der Wohnung bewirken Die richtige Wasserpumpe für den Garten

  • Dass die Treibhausgase, verursacht von öffentlichen und privaten Nutzfahrzeugen, eine der größten Beiträger des Klimawandels sind, braucht schon lange nicht mehr diskutiert zu werden. Mit langjährigen und stets aktualisierten Studien und Datenauswertungen liegt klar... Related posts: Welche Wetter-Zusatzsensoren sind sinnvoll? Klimawandel und Ernährung

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Regenradar

Regenradar

Mit einem Radargerät werden elektromagnetische Wellen ausgesendet. Objekte, die von diesen Wellen getroffen werden reflektieren diese Wellen, was Rückschlüsse über das Objekt zuläßt.

Für ein Regenradar benutzt man Mikrowellen von
ca. 3 cm Länge. Treffen diese Wellen auf ihrem Weg durch die Atmospähre auf regnende Wolken, reflekieren diese einen Teil der Strahlung. Je mehr Niederschlagsteilchen (Wassertropen, Eis) in einer Wolke enthalten sind, desto stärker wird das Signal des Radars reflektiert. Mit anderen Worten: Je höher das Signal, desto stärker der Niederschlag.

Darüber hinaus kann man aus dem Zeitunterschied zwischen dem Senden des Radarsignals und dem Empfang der reflektierten Strahlung auf den Abstand der Wolken zum Radar schließen.

Soweit die Theorie. Praktisch ergeben sich daraus aber auch einige Interpretationsprobleme. Da der Radarstrahl die Antenne auf einer Gerade verläßt, die Erdoberfläche aber gekrümmt ist, nimmt die Höhe des Radarstahls über dem Boden mit steigender Entfernung von der Antenne zu. Bei
einer Entfernung von 100 km zur Antenne beträgt dieser Höhenunterschied bereits 600 m. Daher werden Niederschlagsteilchen in Bodennähe nicht korrekt erfaßt.

Andererseits führt auch Verdunstung in Bodennähe zu einem stark reflektierenden Objekt, obwohl dies nicht auf Regen zurückzuführen ist. Weiterhin können stark reflektierende Objekte in der Nähe
der Radarstation andere dahinterliegende Objekte abschatten, was ebenfalls das Bild verfälscht. Die Niederschlagsintensität wird beim Regenradar des ZDF durch eine farbliche Markierung angezeigt. Es bedeuten:

 

 

kaum zu Regen neigende Bewölkung

 

leichter Regen

 

leichter bis mäßiger Regen

 

mäßiger Niederschlag

 

sehr starker Regen, oftmals auch Gewitter. Die beiden Farben stufen die Schwere nochmals ab.

 

Je nach Temperatur zeigt das Je nach Temperatur zeigt das Radarbild Schneefall
anstelle von Regen an.

Das Wichtigste in Kürze
Climate Prediction

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